*11.12.1946 †07.11.2022

Der GZV Fritzlar trauert um den Zuchtfreund Karl-Heinz Herbst.

Am 07.11.2022 verstarb Karl-Heinz Herbst im Alter von 75 Jahren.

Karl-Heinz war mit Leib und Seele Geflügelzüchter, er züchtete seit vielen Jahren schwarze Zwerg Wyandotten und dies mit viel Erfolg.

Er konnte bis zuletzt immer Tiere mit hohen Bewertungen ausstellen und wurde immer wieder Vereinsmeister.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.


Wir werden Ihn alle sehr vermissen und sein Andenken in Ehren halten.





LV-Schau und LVJ-Schau 2022 in Fritzlar

Schau2022/Katalog 2022.pdf >>>>>>>Katalog LV Schau 2022>>>>>>>>>




Nächste Sitzung (wird noch bekannt gegeben).


Wieder Impfen der Hühner in Unshausen.
Der nächste Impftermin für Hühner gegen die Newcastle Krankheit ist am Samstag, den 17.12.2022 um 9 Uhr bei Gerhard Hohmann in Unshausen, Bachstraße 12.
Die Ausgabe des Impfstoffes erfolgt in der Zeit zwischen 9Uhr und 10:30 Uhr, wir bitten darum sich an diese Zeiten zu halten Info



Besuch von Henne und Hahn mit einer Spende an die Schule am Dom


Im April gab es seltenen Besuch an der Schule am Dom in Fritzlar. Vier prominente Tiere, eine Henne und ein Hahn sowie zwei Flugtauben, kamen in Begleitung der beiden Vorstandsvorsitzenden des Geflügelzuchtvereins Fritzlar, Herr Reiner Wiegand und Herr Jens Pleißner und präsentierten sich stolz einer Mittelstufenklasse.
Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert. Sie durften sich die Tiere zunächst anschauen und streicheln. Mit der Zeit verflog die Zurückhaltung bei den Jugendlichen und sie fragten, ob sie die Tiere auch mal halten könnten. Dies war möglich. Wow, super!
Nach und nach trauten sich immer mehr Kinder, die Tiere auf den Arm oder Schoß zu nehmen. Die Tauben bevorzugten es, sich auf die Schulter oder auch mal auf den Kopf zu setzen. Alle hatten ihre große Freude und wollten die Tiere gar nicht mehr gehen lassen.
Bereits in den Vorjahren hatte die Schule Kontakt mit dem Geflügelzuchtverein. Der verstorbene Ehrenvorsitzende Herr Rudi Ehrhardt begleitete mehrfach ein Schulprojekt zum Thema Hühnerzucht. Der Verein stellte der Schule einen Brutkasten, weiteres Equipment, Eier zum Brüten sowie fachliches Knowhow zur Verfügung.
Dies war immer eine besondere Unterrichtseinheit im Frühling. Diese Zusammenarbeit soll weiterhin bestehen bleiben. Auch dieses Jahr werden nach den Osterferien wieder Eier in der Schule am Dom eingelegt. Dann beginnt das große Warten. In den drei Wochen, lernen die Schülerinnen und Schüler vieles über Hühner: die Entwicklung im Ei, der Schlüpfvorgang, die notwendige Pflege im Anschluss, etc.
Neben den Tieren brachten die Vorstandsvorsitzenden Herr Reiner Wiegand und Herr Jens Pleißner eine große Spende in Höhe von 600 Euro mit in die Schule und übergaben diese an die Schulleiterin Frau Petra Hillebrand. Diese Spende stammt aus dem Erlös der letztjährigen Geflügelzuchtschau des Vereins.
Diese Schau wird seit vielen Jahren immer im Herbst in der Reithalle des Ländlichen Reit- und Fahrvereins Fritzlar durchgeführt. Dank vielfältigen ehrenamtlichen Engagements der Vereinsmitglieder konnte Geld eingespart und nun der Schule am Dom gespendet werden. Frau Hillebrand hat sich sehr darüber gefreut. Das Geld kommt wiederum Schulprojekten zu Gute. U.a. wird damit die Unterhaltung der fördervereinseigenen Busse unterstützt, damit diese für Ausflüge in die Umgebung zu besonderen Unterrichtsorten, z.B. auf einen Bauernhof, in ein Bienenmuseum oder ein Wasserwerk zur Verfügung stehen. Diese primären Begegnungen mit der Lebenswelt sind ganz wichtig für ein Lernen mit Kopf, Herz und Hand. Daher nochmal vielen Dank an die Spender. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Text: Petra Hillebrand



Das Kükennest im Klassenzimmer der Schule am Dom

Die Klasse H3 der Schule am Dom durfte in diesem Frühling den Schaubrüter mit 30 eingelegten Eiern des Geflügelzuchtvereins Fritzlar e.V. im Klassenzimmer aufstellen.
Die 7 Schüler und Schülerinnen versorgten nun mit ihren Lehrerinnen, Frau von Rekowski, Frau Pötter und Frau Berger-Heise und 3 Eingliederungshilfen 21 Tage die Eier. Dazu mussten die Eier zwei mal am Tag gedreht werden und es musste geprüft werden, ob die Temperatur und Luftfeuchtigkeit stimmt.Auch an den Wochenenden übernahm Frau Berger-Heise gern diese Arbeit.
Im Sachunterricht lernten die Jugendlichen, dass die schwere Arbeit des Ausbrütens der Eier die Glucke übernimmt und wie das Küken im Ei entsteht. Durch die von allen Seiten angebrachten Glasscheiben des Schaubrüters konnten alle Jugendlichen genau die Eier beobachten.
Mit einer Schierlampe wurden die Eier in den 21 Tagen mehrmals durchleuchtet, man konnte hierbei den Entwicklungsstand der Küken im Ei verfolgen. Nach 20 Tagen konnten die Schüler*innen beobachten, wie sich die ersten Küken mit dem Eizahn langsam aus der Schale pickten. Nach zwei Tagen waren alle Küken geschlüpft. Einem mussten die Lehrerinnen Geburtshilfe leisten.
6 Eier waren nicht befruchtet und ein Küken mussten wir über die Regenbogenbrücke gehen lassen. So konnten die Jugendlichen ganze 23 Küken zählen. Nachdem sie getrocknet waren, zogen sie in einen kleinen Käfig unter eine Wärmeplatte um. Jeden Tag versorgten nun die Schüler*innen die süßen Küken mit Wasser, Kükenfutter und Haferflocken. Da die Küken nun schnell wuchsen, musste die Wärmeplatte jeden Tag ein Stück höher gedreht werden. Die Küken wurden jeden Tag mehrmals von allen gekuschelt.
Schnell hatte so jeder sein Lieblingsküken gefunden und jedes bekam einen Namen. Selbst die lautesten und wildesten Schüler*innen wurden ruhig und kümmerten sich liebevoll um die kleinen Küken. Schnell sprachen sich die süßen Küken in der ganzen Schule herum, sodass wir jeden Tag viel Besuch in unserer Klasse bekamen, denn alle wollten die Küken sehen, bestaunen und kuscheln.
Der Tag des Abschieds nahte, Nugget, Crispy, Amy, Tobi, Blacky, Chip und Co. mussten aus dem Klassenzimmer ausziehen. Eine Teilhabeassistentin einer Schülerin nahm 10 Küken in ihre Hühnerschar zu Hause auf, sodass wir sie später ab und zu besuchen können. Die restlichen Küken finden auf einem befreundeten Hof eines Geflügelzuchtvereinsmitglied eine Heimat. Wir bedanken uns bei Herrn Wiegand und Herrn Pleißner, die uns während der Wochen des Brütens und der Kükenpflege immer mit Rat und Tat zur Seite standen. Wir kümmern uns auch im nächsten Frühling gern wieder um Eier und Küken. (Bericht: Bianca Pötter)


Geflügelschau Hühnerhaltung   Schnupfen im Herbst
Ziergeflügel Taubenzucht - ein Hobby für jedermann   Vortrag zur Gesunderhaltung
Erntedankfest und Umwelttag Zwerghühner - kleine Hühner ganz groß
Pferdemarkt war wieder ein toller Erfolg. Hier zum Bericht mit Bildern

Der Verein hat in Zusammenarbeit mit dem KV einen Einsteigerkurs für Geflügelhalter angeboten.   >>hier weiter

Bilder von der Versammlung im Juli in Gombeth. >>zum Dia-Vortrag
und im August in Zimmersrode
und im September in Elbenberg.